Die Kanzlei Smajic betreut viele Mandate im Bereich des privaten Versicherungsrechts.

Private Unfallversicherung

bei Eintritt eines Versicherungsfalles erhalten die Versicherten eine vertragliche im Voraus festgelegte Leistung. Das Recht der privaten Unfallversicherung wird im Gesetz über den Versicherungsvertrag Teil I Kapitel 1 und Teil II Kapitel 7 geregelt.
Bei jedem Mandat aus der privaten Unfallversicherungsunfallversicherung ist zunächst zu prüfen, welches Bedingungswerk zugrunde liegt. Sollten dem Mandanten die Unterlagen fehlen, können diese vom Versicherer angefordert werden. Dies folgt aus § 3 Abs. 3 und 4 VVG.
Die wichtigsten Leistungsdaten in der privaten Unfallversicherung sind:
1. Invaliditätsleistung
2. Übergangsleistung
3. Unfalltagegeld
4. Krankenhaustagegeld
5. Genesungsgeld
6. Todesfallleistung
7. bestimmte Wahlleistungen (Bergungskosten, kosmetische Operation, Kurbeihilfe, Schmerzensgeld, geregelt in Besonderen Bedingungen).
Ein Unfall liegt vor, wenn der Versicherungsnehmer durch ein plötzlich von außen auf seinen Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet, § 178 Abs. 2 Satz 1 VVG.
Stets sollten die formellen Voraussetzungen (Fristenregelungen) für die Erbringung der Invaliditätsleistung beachtet werden:
1. Eintritt der Invalidität innerhalb eines Jahres, längstens innerhalb von 3 Jahren
2. ärztliche Feststellung der Invalidität innerhalb von 15 Monaten
3. Geltendmachung der Invalidität innerhalb von 15 Monaten.
Es gibt daher eine Vielzahl rechtlicher Probleme zu lösen, bevor der Versicherer seine Leistungspflicht erfüllt.
Ich helfe Ihnen dabei.

Berufsunfähigkeitsversicherung

die private Berufsunfähigkeitsversicherung will als Personenversicherung die wirtschaftlichen Risiken der Versicherten abdecken, die mit vorzeitiger Berufsunfähigkeit infolge gesundheitlicher Beeinträchtigungen verbunden sind. Nach § 172 Abs. 2 VVG ist berufsunfähig, „wer seinen zuletzt ausgeübten Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war, infolge Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechend dem Kräfteverfall ganz oder teilweise voraussichtlich auf Dauer nicht mehr ausüben kann.“
Dabei muss der Anspruchsteller schlüssig vortragen unter Beweis stellen, woran erleidet und wie sich dieses Leiden auf die in seinem konkreten Beruf erforderlichen Arbeitsschritte auswirkt.
In diesem Zusammenhang ist auf die Mitwirkungsobliegenheiten des Versicherten hinzuweisen. Insbesondere im durch das Nachprüfungsverfahren können dem Versicherten bei Unkenntnis der der vertraglichen Grundlagen Nachteile entstehen. Ich helfe Ihnen dabei ihre Rechte zu wahren.